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Joomla Rescue

Joomla 2026: Warum so viele Betriebe noch drauf sitzen — und was das kostet

Veröffentlicht 2026-05-018 Min. LesezeitVon Maxpromo Digital

Joomla ist nicht kaputt. Aber es kostet Sie jeden Monat Zeit, Geld und Nerven. Wir erklären, was wirklich dahintersteckt.

Joomla 2026: Warum so viele Betriebe noch drauf sitzen — und was das kostet

Das Muster, das wir immer wieder sehen

Ein Kunde meldet sich bei uns. Seine Website läuft seit 2014 auf Joomla 3. Er hat den Entwickler, der sie damals gebaut hat, seit zwei Jahren nicht mehr erreicht. Ein Plugin hat sich nach dem letzten Update aufgehängt, seitdem funktioniert die Kontaktseite nicht mehr.

Das ist kein Einzelfall. Es ist das häufigste Bild, das wir sehen, wenn Unternehmer zu uns kommen: eine Website, die technisch noch läuft, aber in der Praxis niemanden mehr bedient.

Wir arbeiten seit 2009 mit Joomla — angefangen mit Joomla 1.5, dann durch die 2.5-Ära, und schließlich Joomla 3 als das System, auf dem die meisten unserer Kunden heute noch feststecken. Wir kennen die Stärken. Wir kennen die Grenzen. Und wir wissen genau, wo das System aufhört, für Betriebe zu arbeiten.

Die echten Kosten von Joomla im Jahr 2026

Die meisten Unternehmer rechnen so: „Ich zahle meinen Hosting-Tarif, die Seite ist online, also kostet sie mich nichts Besonderes." Das stimmt auf dem Kontoauszug. Aber nicht in der Realität.

Was Joomla Sie wirklich kostet:

  • Entwicklerzeit bei jedem Update. Joomla-Updates sind kein Klick-und-fertig. Wenn Sie jemanden beauftragen müssen, kostet Sie jedes Update 50–200 Euro — für etwas, das Ihre Konkurrenz automatisch erledigt.

  • Plugin-Chaos. Die meisten Joomla-Installationen, die wir sehen, haben 15–40 Extensions installiert. Viele davon werden nicht mehr gepflegt. Manche haben aktive Sicherheitslücken.

  • Hosting-Inkompatibilitäten. Wir haben Joomla-Installationen auf GoDaddy, Hostinger und A2 Hosting übernommen, bei denen PHP-Versionssprünge das System komplett eingefroren hatten. Der Hosting-Anbieter aktualisiert automatisch auf PHP 8.x — Joomla 3 kommt damit nicht klar.

  • Mobile ist kaputt. Joomla-Templates aus 2013–2016 sind nicht responsiv. Mehr als 60 % Ihrer Website-Besucher kommen vom Handy — und sehen eine gequetschte Desktop-Ansicht.

  • Ladezeiten. Alte PHP-Versionen, kein serverseitiges Rendering, keine modernen Bildformate. Google Core Web Vitals zeigen es gnadenlos.

  • Kein Editorial-Flow. Inhalte können nicht mal eben von Ihnen selbst gepflegt werden. Sie brauchen entweder technisches Wissen oder einen Entwickler für jede Änderung.

Warum Betriebe Joomla nicht anfassen

Wir haben viele Betriebsinhaber gefragt. Die Antwort ist fast immer gleich: „Wir wissen nicht, ob wir dabei etwas verlieren."

Das ist eine berechtigte Angst. Joomla-Systeme akkumulieren über Jahre:

  • SEO-Rankings für bestehende URLs
  • Tausende von Inhaltsseiten
  • Formulare, die in andere Systeme integriert sind
  • Kundendaten und Medien-Bibliotheken mit Hunderten von Dateien

Eine Migration, die das ignoriert, würde Schaden anrichten. Das wissen wir. Und deshalb gehen wir anders vor.

Was eine saubere Migration enthält

Wir haben Joomla-Migrationen — darunter eine Website, die ursprünglich um 2014 gebaut wurde und erfolgreich in eine moderne CI/CD-Deployment-Pipeline überführt wurde — gemacht, die diese Risiken systematisch eliminieren:

URL-Mapping: Alle bestehenden URLs werden auf die neue Struktur umgeleitet. Google merkt keinen Bruch. Ihre Rankings bleiben erhalten.

Content-Audit: Wir schauen uns an, was wirklich gelesen wird — und was seit 2017 keine Aufrufe mehr hatte. Was bleibt, kommt rüber. Was nicht funktioniert, fliegt.

Stufenweise Umschaltung: Kein Big-Bang-Launch. Die neue Site läuft parallel, wir testen sie intern, und erst wenn alles passt, wird umgeschaltet.

Modernes CMS dahinter: Kein neues Joomla. Kein WordPress. Wir setzen auf ein headless CMS, das Sie selbst bedienen können — ohne Entwickler für jede Änderung.

Was danach anders ist

Ein Betrieb, mit dem wir 2025 gearbeitet haben, kam mit genau diesem Profil: Joomla 3, 12 Jahre alt, 5 Entwickler im Laufe der Zeit, gehostet auf Hostinger mit veralteter PHP-Version, zwei Extensions seit 2020 ohne Update.

Nach der Migration:

  • Ladezeit: von 6,2 Sekunden auf unter 1 Sekunde
  • Google-Ranking: Top-Positionen für die wichtigsten Begriffe blieben erhalten
  • Editorial-Aufwand: von „Entwickler beauftragen" zu „selbst in 5 Minuten"
  • Hosting-Kosten: von 89 Euro/Monat auf 19 Euro/Monat

Das ist kein Versprechen. Das ist ein dokumentiertes Ergebnis aus einem echten Projekt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Migration?

Es gibt keinen idealen Zeitpunkt. Aber es gibt klare Warnsignale:

  • Letztes Joomla-Update liegt mehr als 6 Monate zurück
  • Sie haben keinen verlässlichen Entwicklerkontakt mehr
  • Die Seite ist auf Mobilgeräten schlecht nutzbar
  • Sie können Inhalte nicht selbst ändern
  • Ihr Hosting-Anbieter hat PHP aktualisiert und das System verhält sich seltsam
  • Google Search Console zeigt sinkende Impressionen

Wenn drei oder mehr davon zutreffen: Der beste Zeitpunkt war vor einem Jahr. Der zweitbeste ist jetzt.

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